
Altglasscherben sind in der modernen Herstellung von Behälterglas einer der wichtigsten Rohstoffe. Sie ersetzen mittlerweile die Hauptkomponente Sand. So werden bei der Herstellung neuer Glasbehälter Energie und Rohstoffe
gespart. Mit diesem Wissen hat sich die europäische Plattform "Close the Glass Loop" das Ziel für die Sammelquote von Altglas auf 90 Prozent gesetzt.
Um das Ziel der Sammelquote zu erreichen, muss das Bewusstsein der Verbraucher für die Bedeutung des Glasrecyclings gestärkt werden. Die Initiative der Glasrecycler hat dazu den dritten Freitag im September
Die richtige Sortierung und Entsorgung sind wichtig für den Glasrecycling-Kreislauf. Mit der richtigen Altglasentsorgung schaffen Sie nicht nur Platz zuhause, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
Auch Carsten Schneider, der Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschtz und nukleare Sicherheit unterstützt die Initiative der Glasrecycler und den Glasrecyclingtag. In seinem Grußwort 2026 schreibt er:
Liebe Leserin, lieber Leser,
Glasverpackungen stehen in jedem Haushalt – Mineralwasserflaschen, Senfgläser oder Parfüm-Flakons. Sie garantieren frische Inhalte. Und sie sind geruchsneutral, die verpackten Lebensmittel behalten ihren natürlichen Geschmack. Ein weiterer Vorteil: Glas ist lange haltbar. Auch das Marmeladenglas, das jahrelang im Keller lag, kann wiederverwendet werden.
Hinzu kommt noch ein Pluspunkt: Glas ist bis zu 100 Prozent recyclingfähig. Aus altem Glas kann unendlich oft neues hergestellt werden. Mehrweg-Gläser können vor dem Recycling sogar bis zu 50-mal wieder befüllt werden.
Damit das Recycling gut funktioniert, muss Glas richtig entsorgt werden. Es wird nach Farben getrennt gesammelt und soll dann in einem der 250.000 Altglascontainer in Deutschland landen. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher machen das längst. Die Sammelquote liegt bei über 80 Prozent.
Das ist gut, aber wir können noch besser werden. Deshalb unterstütze ich die „Initiative der Glasrecycler“, die inzwischen seit 15 Jahren darüber informiert, wie man Altglas richtig sammelt. Am 18. September ist wieder Glasrecyclingtag. Das ist eine gute Gelegenheit, die eigenen Gewohnheiten zu hinterfragen: Landet wirklich auch das kleine Nasentropfenfläschchen im Glascontainer? Denn einmal in der schwarzen Tonne entsorgt, ist Glas für das Recycling verloren.
Ich danke der Initiative der Glasrecycler für ihr tolles Engagement. Und ich lade alle Verbraucherinnen und Verbraucher ein mitzumachen. Gemeinsam können wir die Recyclingquote weiter erhöhen und so die Umwelt schützen.
Mit besten Grüßen
Ihr Carsten Schneider
Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
