Umweltbewusst in den Frühling starten

Altglas, Porzellan & Co. richtig entsorgen.

Düsseldorf. Endlich ist der Frühling da und das bedeutet für viele: Der Frühjahrsputz steht an. Zeit, sich auch der Entsorgung von Dingen zu widmen, die sich in der kalten Jahreszeit angehäuft haben: Leere Flaschen und Konservengläser, das Hustensaftfläschchen der letzten Erkältung oder der Porzellanteller, der leider einen Sprung hat. Doch was sollte wo entsorgt werden? 

Grundsätzlich gilt: Alle Glasbehälter ohne Pfand, die einst als Verpackung für Lebensmittel oder Getränke dienten, sollten im Altglascontainer entsorgt werden. Neben den üblichen Einweg-Getränkeflaschen und Konservengläsern zählen hierzu auch pharmazeutische und kosmetische Verpackungen. Das leere Rotkohlglas gehört also ebenso in den Glascontainer wie das leere Hustensaftfläschchen. Aus ihnen können wieder neue Glasverpackungen hergestellt werden, denn Verpackungsglas ist zu 100 Prozent ohne Qualitätsverlust wiederverwertbar.

Doch was ist mit dem kaputten Porzellanteller oder der ungeliebten Vase, die seit Jahren in der hintersten Regalecke stehen? Sie gehören in den Restmüll, denn Porzellan, Steingut und Keramik haben einen höheren Schmelzpunkt als Verpackungsglas. Bei der Herstellung von neuem Verpackungsglas kann das zu Störungen führen. Fehlwürfe müssen deshalb vor dem Recycling aufwendig aus den Scherben heraussortiert werden. Je sauberer Altglas getrennt wird, desto besser kann es wieder für die Herstellung von neuen Glasbehältern eingesetzt werden. Somit kann beim Frühjahrsputz jeder einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

 

Die Kampagne „Nicht alles passt ins Altglas“

Ziel der Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“ ist es, allen Verbrauchern in Deutschland auf sympathische Art zu zeigen, was ins Altglas darf und was nicht. Denn richtiges Recycling ist wichtig, weil sich so wertvolle Ressourcen und Energie einsparen lassen. Je sauberer das Altglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung eingesetzt werden und desto mehr Scherben können bei der Produktion von neuem Behälterglas zum Einsatz kommen. Interessant zu wissen: 10 Prozent eingesetztes Recyclingglas spart immerhin 3 Prozent Energie ein. Damit leistet Glasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

 

Über die Initiative der Glasrecycler

Die „Initiative der Glasrecycler“ will Verbraucher über die richtige Altglasentsorgung informieren. Sie setzt sich zusammen aus der „Der Grüne Punkt“ – Duales System Deutschland GmbH (DSD) – einem führenden Anbieter von Rücknahmesystemen – und dem Aktionsforum Glasverpackung – einer Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland. Es sieht sich als unternehmensübergreifende Interessenvertretung der Branche. Die Initiative der Glasrecycler lädt Interessenten herzlich dazu ein, der Initiative beizutreten und diese zu unterstützen.

 

Pressekontakt:

Pressestelle Initiative der Glasrecycler
im Aktionsforum Glasverpackung
c/o zeron GmbH / Agentur für Public Relations
Erkrather Straße 234 a
40233 Düsseldorf
Tel.: 0211/8892150-41
E-Mail: presse(at)was-passt-ins-altglas.de

Kontakt

Initiative der Glasrecycler
im Aktionsforum Glasverpackung
c/o Bundesverband Glasindustrie e. V.
Am Bonneshof 5
40474 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211/ 4796 - 331
E-Mail: info(at)was-passt-ins-altglas.de
Internet: www.was-passt-ins-altglas.de