Blau gehört in Grün – Eine kleine Altglas-Farbenkunde

Warum leere Flaschen und Gläser nach Farben sortiert im Altglascontainer entsorgt werden sollten.

Düsseldorf. Grüne Sektflaschen, braune Olivenölflaschen, weiße Marmeladengläser oder blaue Proseccoflaschen – Konservengläser und Glasflaschen gibt es in den unterschiedlichsten Farben. Eines haben die Einwegglasverpackungen jedoch gemeinsam: Wenn sie leer sind, gehören sie in den Altglascontainer. Dabei ist eine saubere Trennung der Farben wichtig, um aus dem Altglas neue Glasverpackungen in der jeweiligen Farbe herzustellen.

Deshalb gilt: Weißes Glas gehört in den Weißglascontainer, grünes in den Grünglascontainer und braunes in den Braunglascontainer. Doch in welchen Container sollte man Glasverpackungen entsorgen, deren Farbe nicht eindeutig zuzuordnen ist, wie zum Beispiel die blaue Proseccoflasche? Sie gehört in den Grünglascontainer, denn Grünglas verträgt am ehesten Fehlfarben, ohne dass bei der Herstellung die Farbe von neuen Glasverpackungen beeinträchtigt wird.

Mit einer sauberen Trennung nach Farben kann möglichst viel Altglas für die Produktion von neuen Glasverpackungen eingesetzt werden. Das spart Energie und Rohstoffressourcen. Beim Einsatz einer Tonne Recyclingglas zur Herstellung von neuem Behälterglas werden zum Beispiel 300 kg CO2 eingespart.

Übrigens ist es ein Irrglaube, dass das zu recycelnde Glas in den Abhol-Lkw in einem einzigen Behälter wieder zusammengeschüttet wird. In den Lkw befinden sich drei Kammern für die gängigen Farben Grün, Braun und Weiß.

 

Die Kampagne „Nicht alles passt ins Altglas“
Ziel der Aufklärungskampagne „Nicht alles passt ins Altglas“ ist es, allen Verbrauchern in Deutschland auf sympathische Art zu zeigen, was ins Altglas darf und was nicht. Denn richtiges Recycling ist wichtig, weil sich so wertvolle Ressourcen und Energie einsparen lassen. Je sau-berer das Altglas getrennt wird, desto weniger Energie muss für die Aufbereitung eingesetzt werden und desto mehr Scherben können bei der Produktion von neuem Behälterglas zum Einsatz kommen. Interessant zu wissen: 10 Prozent eingesetztes Recyclingglas spart immerhin 3 Prozent Energie ein. Damit leistet Glasrecycling einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

Über die Initiative der Glasrecycler
Die „Initiative der Glasrecycler“ will Verbraucher über die richtige Altglasentsorgung informieren. Sie setzt sich zusammen aus der „Der Grüne Punkt“ – Duales System Deutschland GmbH (DSD) – einem führenden Anbieter von Rücknahmesystemen – und dem Aktionsforum Glasver-packung – einer Initiative der Behälterglasindustrie in Deutschland. Es sieht sich als unterneh-mensübergreifende Interessenvertretung der Branche. Die Initiative der Glasrecycler lädt Interessenten herzlich dazu ein, der Initiative beizutreten und diese zu unterstützen.

 

Pressekontakt:
Pressestelle Initiative der Glasrecycler
im Aktionsforum Glasverpackung
c/o zeron GmbH / Agentur für Public Relations
Tanja Sellner
Erkrather Straße 234 a
40233 Düsseldorf
Tel.: 0211/8892150-41
Fax: 0211/8892150-50
E-Mail: presse@was-passt-ins-altglas.de

Kontakt

Initiative der Glasrecycler
im Aktionsforum Glasverpackung
c/o Bundesverband Glasindustrie e. V.
Am Bonneshof 5
40474 Düsseldorf

Telefon: +49 (0)211/ 4796 - 331
E-Mail: info(at)was-passt-ins-altglas.de
Internet: www.was-passt-ins-altglas.de